Satzung des MUSIKVEREIN im PÜNZENTAL 
(Fassung v. 29.03.2008)
  
 

 

 


§1
Name, Sitz und Zweck des Vereins


1. Der Musikverein im Pünzental ist eine am 22. 11. 80 gegründete Vereinsorganisation, welche die beiden bereits bestehenden Musikkapellen, die Pünzentaler Musikanten und die Jugendblaskapelle Pünzendorf, in einem einzigen Verein zusammenschloss. Seit Januar 1983 sind die Pünzentaler Musikanten und die Jugendblaskapelle Pünzendorf aus personellen Gründen unter dem Namen „Pünzentaler Musikanten“ zusammengeschlossen. Auf der gedanklichen Grundlage und den ideellen Vorstellungen beider Kapellen soll das Weiterbestehen als Musikverein im Pünzental fundieren. Der Musikverein im Pünzental verfolgt demnach ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstige Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck der Musikgruppen und somit des gesamten Musikvereins ist die Förderung der Volksbildung, die der deutschen Volksmusik und anderen musikalischen Gedankenguts, alter Traditionen in Sitten und Gebräuchen sowie die Jugenderziehung nach den Richtlinien des Jugendschutzgesetzes unter Beachtung der Richtlinien des Nordbayerischen Musikbundes e. V.

2. Der Musikverein will Kinder und Jugendliche zum musischen Gedankengut hinführen und ihnen somit für den frühen Lebensweg einen ausgleichenden und zugleich anspornenden Meilenstein setzen, der auch später Orientierung bleiben und den kommenden Generationen weitergereicht werden sollte. Ziel sollte die Erfüllung eines Ausgleiches zwischen Alltag und Freizeit für Jung und Alt sein.

3. Der Musikverein ist bereit, auf Wunsch und nach Möglichkeit andere Musikgruppen aufzunehmen bzw. innerhalb des Musikvereins neue Musikgruppen zu bilden. Zur Neu-Aufnahme ist die Zustimmung einer Mehrheit von ¾ der Anwesenden einer außerordentlichen Mitgliederversammlung oder Jahreshauptversammlung erforderlich. Für die Bildung neuer Musikgruppen innerhalb des Vereins bedarf es entweder eines Vorstandschaftsbeschlusses mit ¾-Mehrheit der Anwesenden oder eines Beschlusses analog der Neu-Aufnahme von Musikgruppen durch eine außerordentliche Mitgliederversammlung/Jahreshauptversammlung.

4. Weiterhin setzen der Musikverein und die Aktiven sich das Ziel, nach den Gesichtspunkten Alter, Fähigkeit und nicht zuletzt Fleiß, die dafür in Frage kommenden Musiker des Musikvereines weiter zu fördern.

5. Die Musikgruppen des Musikvereins veranstalten öffentlich Konzerte, sei es bei Anlässen die Woche über oder an den Sonn- und Feiertagen. Sie fühlen sich verpflichtet, an den kirchlichen und gemeindlichen Festlichkeiten mitzuwirken und die übrigen Vereine auf Wunsch und nach Bedarf bei ihren Veranstaltungen musikalisch zu unterstützen.

6. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Es kommen nur vereinseigene Interessen in Betracht. In aller erster Linie muss das musikalische Weiterkommen des Vereins gefördert werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

7. Es darf keine Person durch Ausgaben, welche den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

8. Die passiven Mitglieder des Vereins verstehen sich als Förderer und öffentliche Unterstützer der aktiven Musiker. Der passive Teil des Musikvereins versteht sich als Förderverein.

9. Der Vereins ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
 

 

§2
Mitgliedschaft


1. Die Zahl der Mitglieder ist unbegrenzt.
Der Verein besteht aus:
a, ordentlichen Mitgliedern
b, fördernden Mitgliedern
c, aktiven Musikern und Nachwuchsmusikern
d, Ehrenmitgliedern.
 
2. Rechte, Pflichten und Beiträge der Mitglieder:
a, Alle Mitglieder und Ehrenmitglieder haben in allen Versammlungen beratende und beschließende Stimmen. Ehrenmitglieder sind berechtigt, mit beratender Stimme an den Vorstandssitzungen teilzunehmen. Passive Mitglieder unter 18 Jahren sowie aktive Mitglieder unter 16 Jahren haben kein Stimmrecht. Wählbar in die Vorstandschaft sind nur volljährige Mitglieder. Die Beitragshöhe wird in der Jahreshauptversammlung festgesetzt. Ehrenmitglieder sind beitragsfrei.
b, Aktive Musiker verpflichten sich, spätestens bis zum 31. Oktober eines jeden Jahres anzuzeigen, ob sie auch in der folgenden Saison weiter in der Kapelle mitspielen werden. Der Dirigent spricht die Aktiven gemeinsam in einer Probe darauf an.
 
3. Eintritt:
Als Mitglieder können alle unbescholtenen Personen aufgenommen werden. Einschränkungen auf bestimmte Personenkreise aus rassischen, religiösen oder politischen Gründen sind nicht statthaft. Im Musikverein selbst können Kinder, Jugendliche und Erwachsene ausgebildet werden. Kinder und Jugendliche bedürfen dazu der Zustimmung der Erziehungsberechtigten. Nach der Aufnahme des Jugendlichen ist zumindest ein Elternteil verpflichtet, dem Musikverein beizutreten (siehe dazu §4, 8). Die Anmeldung zur Aufnahme muss schriftlich bei der Vorstandschaft erfolgen, welche hierüber berät und entscheidet.

4. Austritt

5. –wurde gestrichen-

Austrittserklärungen müssen schriftlich eingereicht werden. Mit dem Eintreffen derselben enden - vorbehaltlich der Erfüllung der finanziellen Verpflichtungen bzw. der Beitragsbestimmungen dem Verein gegenüber - die Rechte und Pflichten der Mitgliedschaft.

6. Ausschluss:


Die Streichung aus dem Mitgliederverzeichnis kann die Vorstandschaft in folgenden Fällen vornehmen.
a, bei unehrenhaftem und vereinsschädigendem Betragen innerhalb und außerhalb des Vereinsbereiches
b, bei groben wiederholten Verstößen gegen die Vereinssatzung oder gegen die Ausbildungs- und Probenordnung
c, bei Beitragsrückstand trotz vorheriger Mahnung
Über den Ausschluss entscheidet die Vorstandschaft mit einfacher Stimmenmehrheit. Einsprüche gegen den Ausschluss sind nach Zustellung der Verfügung schriftlich beim 1. Vorsitzenden einzureichen. Über den endgültigen Ausschluss bzw. dessen Aufhebung entscheidet dann die nächste Mitgliederversammlung mit einfacher Stimmenmehrheit. Bis dahin ruht die Mitgliedschaft. Neuanmeldungen zum zweiten Male ausgeschlossener Mitglieder dürfen nicht mehr angenommen werden. Die Streichen von der Mitgliederliste entbindet den Ausgeschiedenen nicht von den Forderungen des Vereins

7. Ehrungen:
Sollte der Verein Ehrungen vornehmen wollen, so muss er über die Ausführung und Handhabung der Ehrungen in einer Versammlung der Vorstandschaft darüber beschließend abstimmen. Es können dann an Mitglieder, welche dem Verein langjährig angehört haben, von der Vorstandschaft folgende Ehrungen vergeben werden:
a, nach zehnjährigen Vereinszugehörigkeit:
Verleihung des bronzenen Vereinsabzeichens mit Urkunde
b, nach 25-jähriger Mitgliedschaft:
Verleihung des silbernen Vereinsabzeichens mit Urkunde
c, nach 50-jähriger Vereinszugehörigkeit:
Verleihung des goldenen Vereinsabzeichens mit Urkunde
Mitglieder erhalten ab dem 65. Lebensjahr in fünfjährigem Turnus ein Ständchen

 

§3
Vorstandschaft und Verwaltung 

1. Die Leitung des „Musikverein im Pünzental“ obliegt nach demokratischen Gepflogenheiten der Vorstandschaft. Die Vorstandschaft ist für die Repräsentation des Vereins und dessen gesamten organisatorischen Verwaltungsablauf zuständig.

2. Die Vorstandschaft setzt sich zusammen aus:
a, dem 1. Vorsitzenden
b, dem 2. Vorsitzenden
c, dem Schriftführer
d, dem Kassier
e, den Musikgruppenleitern (Dirigenten der Musikgruppen)
f, dem 1. Beisitzenden
g, dem 2. Beisitzenden
h, dem 3. Beisitzenden
i, dem 4. Beisitzenden

3. Für die Wählbarkeit zu einem der beiden Vorsitzenden ist das Alter von mindestens 21 Jahren Voraussetzung. Der engen Vorstandschaft gehören die beiden Vorsitzenden, der Schriftführer und der Kassier an; mindestens zwei ihrer Vertreter müssen aus den Reihen der aktiven Musiker entstammen. Der engen Vorstandschaft werden ebenso stimmberechtigt die Dirigenten zugerechnet. Sollte ein Dirigent ein weiteres Amt innerhalb der Vorstandschaft ausüben, so hat er nur einmal Stimmrecht. Mindestens die Hälfte der Beisitzer muss von den aktiven Musikern über 18 Jahren gestellt werden. Aktives Mitglied ist, wer selbst in einer Musikgruppe des Vereins Musik ausübt (Instrumental oder Gesang) 

4. Jede Musikgruppe bildet bei Bedarf einen Ausschuss, bestehend aus einem Gruppensprecher, einem für die Belange der Musikgruppe eintretenden Schriftführer und Kassier sowie einem Notenwart und Gerätewart.

5.Die Vorstandschaft wird in der Jahreshauptversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt. Die eventuell vorhandenen Ausschüsse der Musikgruppen werden jährlich neu gewählt.

6.
a, Die Sitzungen der engen Vorstandschaft finden nach Bedarf statt. An diesen Sitzungen können die Beisitzer und Gruppensprecher mit beratender Stimme teilnehmen.
b, Die Sitzungen der erweiterten Vorstandschaft finden halbjährlich bzw. vor jeder Mitgliederversammlung statt. Der erweiterten Vorstandschaft gehören die gesamte Vorstandschaft sowie die Gruppensprecher mit beschließender Stimme an. Die übrigen Ausschussmitglieder können mit beratender Stimme an diesen Sitzungen teilnehmen.

7. Der Vorstandschaft können nur volljährige Mitglieder angehören.

8. Alle Ämter sind Ehrenämter. Die mit einem Ehrenamt betrauten haben nur Ansprüche auf die Erstattung ihrer Unkosten.

9. Die Vorstandssitzungen werden vom ersten Vorsitzenden einberufen. Sie finden nach Bedarf, mindestens aber nach dem unter § 3, Absatz 6 festgelegten Rhythmus, statt. Vorstandssitzungen müssen auch abgehalten werden, wenn es die Hälfte der Vorstandschaftsmitglieder unter Angabe des Zwecks und der Gründe schriftlich beantragt.

10. Die Vorstandschaft hat die Pflicht, das Wohl und Gedeihen des „Musikverein im Pünzental“ zu überwachen und nach Kräften zu fördern. Sie hat Geschäftsführung und Leitung dieses Vereins auf der Basis dieser Satzung zur Aufgabe.

11. Der 1. Vorstand führt den Vorsitz in sämtlichen Sitzungen und Versammlungen. Ihm obliegt die Durchführung der zu fassenden Beschlüsse. Ferner überwacht er die Tätigkeit der Vereinsorgane und hat das Recht, jederzeit in die Kassenbücher und das Protokollbuch Einsicht zu nehmen.

12. Der 2. Vorstand hat den 1. Vorstand in seiner Tätigkeit zu unterstützen und im Bedarfsfalle zu vertreten. Bei Verhinderung des 1. Vorstandes übt er sein Amt mit den vollen Rechten eines 1. Vorsitzenden aus.

13. Der Schriftführer erledigt den gesamten Schriftwechsel und hat alle wichtigen Vereinsereignisse, Sitzungen und Versammlungen im Protokollbuch des Vereins aufzuzeichnen sowie die Mitgliederliste zu führen und auf dem Laufenden zu halten. Es obliegt ihm die Führung einer geschichtlichen Chronik mit Presseausschnitten, Kritiken und Bildern.

14. Der Kassier hat alle Einnahmen und Ausgaben des Vereins aufzuzeichnen und ist für die richtige und pünktliche Einhebung der Beiträge am Anfang eines Kalenderjahres verantwortlich. Auszahlungen darf er nur nach der sachlichen Richtigkeit und auf Anweisung durch den 1. Vorsitzenden leisten. Der Vorstandschaft und der Jahreshauptversammlung gegenüber hat er einen Kassenbericht vorzulegen. Er haftet für durch ihn verschuldete Einbußen.

15. Die Musikgruppenleiter und deren Stellvertreter überwachen und leiten die musikalischen Tätigkeiten des Musikvereins. Sie übernehmen verantwortlich die Ausbildung und sorgen ferner für die Ausführung der in der Vorstandschaft oder den Mitgliederversammlungen gefassten Beschlüsse, welche die musikalischen Tätigkeit des Vereins betreffen. Sie haben bestrebt zu sein, dass die Aktiven eine gute Ausbildung erhalten und die Kapellen erkennbare Fortschritte erzielen. Bei der Anschaffung von Noten, Instrumenten oder Geräten werden sie vorher informiert und um Rat gefragt.

16. Die Beisitzer stehen der Vorstandschaft zur Beratung und Unterstützung zur Seite. Sie oder aktive Musikanten führen zudem in rollierendem Wechsel die Kassenrevision durch und berichten hierüber in der Jahreshauptversammlung. Die Beisitzer sind verpflichtet die vereinseigenen und an den Verein ausgeliehenen Instrumente und Geräte mit zu verwalten und hierüber Listen zu führen. Jährlich ist der Generalversammlung das gesamte Inventar bekanntzugeben. 
17. Die Notenwarte treffen ihre Arbeiten nach Absprache mit den Dirigenten.

18. Die Gerätewarte sind für alle dem Musikverein eigenen Geräte verantwortlich und haben entstandenen Schäden umgehend zu melden. Sie bemühen sich auch um die dem Verein nicht eigenen Geräte, die beispielsweise ausgeliehen und für eine Veranstaltung benötigt werden.

19. Im Interesse des gesamten Vereins und der die Ämter der Vorstandschaft ausführenden Personen ist eine gute Zusammenarbeit zwischen der Vorstandschaft und den Ausschüssen der Musikgruppen erforderlich. Auch sollten die Schriftführer und Kassiere der Vorstandschaft und der Ausschüsse sowie die Noten- und Gerätewarte mit den Beisitzern verständnisvoll und gründlich zusammenarbeiten.

 


§ 4
Finanzen


1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

2. Das Vermögen des Vereins, soweit nicht Privatvermögen (z. B. Instrumente der Aktiven ), umfasst den gesamten Besitz. Er setzt sich zusammen aus:
a, dem Kassenbestand 
b, dem Bankbestand
c, dem Notenmaterial 
d, den sonstigen beweglichen Geräten.
e, die komplette Verstärkeranlage

3. (bleibt frei)

4. Verwaltung der Finanzen:
a, Einnahmen, die von den Musikgruppen eingespielt werden, verwalten diese selbst.
b, Die Einnahmen des Vereins setzen sich aus den regelmäßigen Beiträgen der Mitglieder, den Zuschüssen und höheren Spenden zusammen. Alle Einnahmen und Spenden werden dem Kassier zugeführt, welche dieser dann schriftlich festhält.

5. Mittel des Vereines dürfen nur für satzungsgemäße und vereinsdienende Zwecke vorwendet werden. Über die Dringlichkeit und Rechtmäßigkeit der Mittelverwendung entscheidet in der Regel die Vorstandschaft.

6. Der Verein darf niemals mehr Schulden aufweisen, als er durch eigenes Vermögen, sei es durch vereinseigene Instrumente, Noten oder Geräte begleichen kann. Deshalb haftet den Vereinsgläubigern für Verbindlichkeiten nur das Vereinsvermögen.

7. Einnahmen und Ausgaben sind vom Kassier zu unterzeichnen. Neben den Kontoauszügen sind Belege erforderlich, welche der Kassier unterzeichnen muss. Die Kassenführung wird alljährlich am Ende des Geschäftsjahres von den Beisitzern oder aktiven Musikern im Auftrag als Revisoren geprüft und über das Ergebnis wird in der Jahreshauptversammlung ein Bericht vorgelegt.

8. Mitgliedsbeiträge:
Höhe und Formalitäten der Vereinsbeiträge (Unterscheidung von Kindern/Jugendlichen und Erwachsenen) werden von den Mitgliedern in der Jahreshauptversammlung festgesetzt. Ehrenmitglieder, Grundwehrdienstleistende und Mitglieder ab dem 70. Lebensjahr sind beitragsfrei.

9. Vereinseigene Instrumente, die Mitgliedern leihweise zur Verfügung gestellt werden, sind dem Verein im gleichen Zustand zurückzugeben, wie sie in Empfang genommen wurden.

 


§5
Versammlungen und Geschäftsordnung


1. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr

2. Die Mitgliederversammlungen dienen
a, zur Besprechung von Vereinsangelegenheiten, zur Beschlussfassung über alle Anträge, die von der Vorstandschaft oder den Mitgliedern vorgebracht werden.
c, zur Durchführung der Wahlen
d, zu Satzungsänderungen

3. Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden auf Beschluss der Vorstandschaft statt oder wenn ein Viertel der Mitglieder mit Namensunterschrift unter der Abgabe des Zwecks und der Gründe dies beantragt. Ersatzwahlen für die Vorstandschaft während des Geschäftsjahres können nur in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung durchgeführt werden.

4.Die Jahreshauptversammlung findet jeweils im Monat März statt. Ihr sind folgende Punkte zur Beschlussfassung vorbehalten: 
a, Geschäftsbericht und Planung der neuen Vorstandschaft
b, Bericht des Kassiers und der Revisoren
c, Billigung der Berichte und Entlastung für das vergangene Geschäftsjahr
d, Neuwahl der Vorstandschaft (alle vier Jahre)
e, Genehmigung des Haushaltsvorschlages und Festsetzung der Beiträge
f, Satzungsänderungen bzw. Satzungszusätze

5. Die Neuwahlen der Ausschüsse der Musikgruppen finden jährlich eine Woche nach der Jahreshauptversammlung statt.

6. Ort und Zeit der Mitgliederversammlungen bzw. Jahreshauptversammlungen sind durch Anschlag, Anzeige oder Rundschreiben mindestens 8 Tage vorher unter Angabe der Tagesordnung den Mitgliedern bekanntzugeben. 

7. Stimmberechtigt sind alle Mitglieder und Ehrenmitglieder. Passive Mitglieder unter 18 Jahren und aktive Mitglieder unter 16 Jahren haben kein Stimmrecht.

8. Die Abstimmungen können durch Stimmzettel in geheimer Wahl oder durch Akklamation erfolgen. Soweit nicht an anderer Stelle abweichend festgelegt ist, entscheidet einfache Mehrheit der Stimmen, bei Stimmengleichheit die Stimme des 1. Vorsitzenden. Bei Abstimmungen in der Vorstandschaft haben alle Stimmen gleiches Gewicht.

9. Bei den Wahlen zur Vorstandschaft wird grundsätzlich geheim abgestimmt. Sollte es für den zu wählenden Posten nur einen Bewerber geben, kann auch per Akklamation abgestimmt werden.

10. Anträge, Abstimmungen und Beschlüsse sind vom Schriftführer im Protokollbuch festzuhalten. Die Einträge werden vom 1. Vorsitzenden und vom Schriftführer unterzeichnet, bei der nächsten Versammlung verlesen und durch Abstimmung gebilligt.

11. Satzungsänderungen können nur in außerordentlichen Mitgliederversammlungen oder Jahreshauptversammlung vorgenommen werden. Es ist dazu eine 2/3 Mehrheit erforderlich.

12. In Zweifelsfällen wird nach den üblichen Grundsätzen einer demokratischen Versammlung verfahren.

 

 

§6
Auflösung und Erweiterung des Vereins


1. Die Auflösung des Vereins kann erfolgen, wenn dies in einer geheimen Abstimmung 3/4 der Mitglieder, die in einer ordnungsgemäß einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung anwesend sind beschließen. 

2. Die Auflösung eines Vereins tritt auch dann ein, wenn nicht mehr als 6 Mitglieder vereint bleiben.

3. Im Falle der Auflösung des Vereins haben die Mitglieder keinen Anspruch auf Vereinsvermögen. Das nach Auflösung oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes oder Abwicklung der Verhältnisse verbleibende Aktivvermögen fällt solange an die Stadt Scheßlitz, bis die Bildung eines neuen Musikvereins in den Ortsteilen Peulendorf/Pünzendorf auf der Basis dieser Satzung erfolgt. Sollte nach drei Jahren nach Auflösung des Vereins kein Folgeverein als Musikverein gegründet worden sein, verwendet die Stadt Scheßlitz das Vereinsvermögen unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke.

4. Eine Ausleihung vereinseigener Instrumente, des Notenmaterials oder sonstiger Geräte ist nicht statthaft.

5. Laut § 4, Absatz 6 darf der Verein niemals mehr Schulden aufweisen, als er durch eigenes Vermögen begleichen kann. Sollten nun bei der Auflösung des Vereins Schulden entstehen, so sind diese in jedem Falle durch Vereinsvermögen, sei es durch Noten, vereinseigene Instrumente oder Geräte zu begleichen. Aus diesem Grunde haftet den Vereinsgläubigern nur das Vereinsvermögen. 

6. Sollte trotz Auflösung des Vereins bei den Aktiven eine Gruppe von mehr als 6 Mitgliedern verbleiben, so kann von diesen der Verein weitergeführt werden, wobei die Satzung an den erforderlichen Punkten abgeändert werden kann.
7. Der Anschluss an einen anderen Verein bedarf der Zustimmung einer Mehrheit von mehr als drei Viertel der Anwesenden einer außerordentlichen Mitgliederversammlung. Aufgenommene oder neu gebildete Musikgruppen sind nach Zustimmung mit allen Rechten und Pflichten dem Verein eingegliedert.

8. Nach Möglichkeit müssen schon vorzeitig, zumindest aber dann, wenn die Musikgruppenleiter es für nötig erachten, Nachwuchsmusiker ausgebildet werden, damit die Stammkapellen bei Bedarf rechtzeitig ergänzt werden können.